Geschichte

geschichteAm 28. Oktober 1947 macht Agnes Stock mit Unterstützung von ihrem Mann Alfred die Meisterprüfung im Töpferhandwerk. Er war dann ihr erster Lehrling, weil auch er fachkundig sein wollte. Gleich darauf melden sie ein Gewerbe an und beginnen mit der Produktion und dem Verkauf der ASM-Töpfereien (Alfred und Agnes Stock, Mehlby) in Kappeln an der Schlei.

Mit dem Fahrrad fährt Alfred Stock in die umliegenden Dörfer und verkauft aus seinem Rucksack heraus die ersten Keramiken. Bald schon kann das Paar ein Motorrad anschaffen, später auch ein Auto, was den Vertrieb sehr erleichtert. Noch sind Aufbau und Produktion der Waren mit einigen Problemen verbunden, da Rohstoffe wie Glasuren und Ton nicht einfach zu beschaffen sind, so kurz nach dem 2. Weltkrieg. Die ersten Brennöfen konstruiert und baut Alfred Stock selbst – und zahlt dabei einiges Lehrgeld ...

Die Währungsreform 1949 ist noch einmal ein harter Schlag für den Bestand der Töpferei, weil auf einmal viel gute Waren auf dem Markt sind und kaum jemand daran denkt, Kunstkeramik zu kaufen. Doch auch diese Hürde nehmen Agnes und Alfred Stock.

Mit dem beginnenden „Wirtschaftswunder“ floriert das Keramikgeschäft so gut, dass eine geräumige Werkstatt angebaut werden kann. Vor allem in Kinder- und Mütterheimen und auf der Frankfurter Messe bietet Alfred Stock nun die Töpferware an, während seine Frau Agnes daheim in Kappeln vielfältige, meist farbig bemalte Keramiken kreiert.

Im Jahre 1973 übernimmt der Sohn Rüdiger Stock die Töpferei. Seine Lehre hat er bei Grete von Zaborski in Leckern im Bayerischen Wald gemacht, die Gesellenzeit in verschiedenen Töpfereien, u. a. zu Hause; anschließend das Keramikstudium in Höhr Grenzhausen bei Koblenz sowie Aufbau und Leitung einer Töpferei im Kinder- und Jugendhilfswerk Salem bei Kulmbach.

Zu dem Töpferwarenprogramm kommt das Steinzeug mit selbstentwickelten Glasuren hinzu und bereichert das Angebot. Als der Vertrieb über die Messe und die Kinderheime nicht mehr lukrativ genug ist, stärkt Rüdiger Stock den Verkauf in der eigenen Töpferei durch eine bessere Ladengestaltung, außerdem nimmt er mit Erfolg an verschiedenen Töpfermärkten teil.

Im Jahr 2009 hat Debora Stock die Töpferei von ihrem Vater übernommen.

 

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